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Risskante

Ausstellungen in der Welterbestadt Quedlinburg

Hier findet ihr eine Übersicht über die verschiedensten Ausstellungen in unserer schönen Welterbestadt Quedlinburg. In Museen, historischen Gebäuden und anderen tollen Orten könnt ihr in die faszinierende Kultur und Geschichte unserer UNESCO-Weltkulturerbestadt eintauchen. Schaut doch auch einmal in unseren Veranstaltungskalender und plant euren nächsten Besuch, um die Vielfalt von Quedlinburg hautnah zu erleben.


Museum Lyonel Feininger

Das Ausstellungshaus ist dem Karikaturisten, Grafiker, Maler, Bauhausmeister und Fotografen Lyonel Feininger gewidmet. Der Künstler gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Kunst der Klassischen Moderne. Mit der Sammlung des Bauhäuslers und Quedlinburgers Dr. Hermann Klumpp verfügt das Museum über einen der weltweit bedeutendsten Bestände an Druckgrafiken Feiningers. Neben dem prominenten Kernbestand wird in Sonderausstellungen hochkarätige Kunst aus allen Epochen gezeigt.

Das Museum Lyonel Feininger ist vom 09. September vorübergehend wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

 

 

Mensch, Meister, Modernist | Feininger im Fokus | 25.02.2026 - 11.01.2027

2026 erzählt das Museum Lyonel Feininger seine Geschichte neu und öffnet zum 40-jährigen Jubiläum die Ausstellung Mensch, Meister, Modernist | Feininger im Fokus. Sie rückt den vormaligen Karikaturisten und späteren Bauhaus-Meister Lyonel Feininger ins Licht. Die Präsentation in den neu gestalteten Ausstellungsräumen würdigt zugleich Dr. Hermann Klumpp, dessen Treue zum Künstlerfreund die Grundlage der Museumssammlung legte und dem Werk ein Zuhause gab, in dem es weiterwirken kann.

Zu den zentralen Neuerungen zählt zudem der Umzug der Mitmachausstellung Prima Prisma!, die nun direkt in den Ausstellungsbereich integriert ist. Dadurch erhalten auch Kinder einen unmittelbaren Zugang zur Kunst und zur neuen Dauerausstellung. Mensch, Meister, Modernist | Feininger im Fokus ist mehr als ein Ausstellungstitel – es ist ein Bekenntnis: zum Menschen hinter dem Genie, zum Werk als Welt, und zum Museum als lebendigem Erinnerungsraum.

Weitere Informationen zu dieser Ausstellung findet ihr direkt unter museum-feininger.de

 

Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026 (40 Jahre Museum Lyonel Feininger)

Vier machen Blau Feininger · Jawlensky · Kandinsky · Klee
ab Ende März 2026

Selbstbewusst. Sinnlich. Subversiv
Sechs Künstlerinnen präsentieren Malerei, Grafik, Comic, Illustration, Skulptur, Papierkunst und Keramik.
ab Sommer 2026


Kulturkirche St. Blasii

Die Kulturkirche St. Blasii ist eine von zwei Kirchen im Zentrum der historischen Altstadt. Mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte die Kirche in den 1990er Jahren umfassend restauriert werden. Heute ist in dem sakralen Bau die Kultur zuhause. Verschiedene Konzerte, Lesungen und Ausstellungen können hier besucht werden.

Was uns umgibt | bis 29. März 2026

Ausstellung dreier Künstler aus dem Harz

Drei Künstler, drei Handschriften – vereint in einer gemeinsamen Ausstellung:
Marc Müller, Jan Heyder und Ragnar Simon präsentieren ihre Werke und laden dazu ein, Natur, Farbe und Perspektive neu zu entdecken.

Marc Müller (Halberstadt) und Ragnar Simon (Quedlinburg) zeigen Fotografien aus unterschiedlichen Bereichen. Ihre Arbeiten reichen von eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen über Tiere und Pflanzen bis hin zu ausdrucksstarken Porträts. Beide verbindet die Leidenschaft für die Fotografie als Mittel der Achtsamkeit, des Beobachtens und des kreativen Ausdrucks.

Jan Heyder (Quedlinburg) ergänzt die Ausstellung mit abstrakten Gemälden. Seine Werke entstehen durch die Technik des Acryl Pourings, die er mit Airbrush kombiniert. Ein Finish aus Epoxidharz verleiht den Bildern zusätzliche Tiefe, Intensität und Haltbarkeit und macht jedes Werk zu einem Unikat.

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt kreativer Ausdrucksformen – von der stillen Beobachtung der Natur bis hin zum experimentellen Spiel mit Farbe und Material – und bietet Raum zum Entdecken, Verweilen und Austauschen.

Die Ausstellung ist bis zum 29.03.2026 in der Kulturkirche St. Blasii zu sehen. (Änderungen vorbehalten)

Weitere Informationen zum Kulturkirche St. Blasii findet ihr auf unser Website.


Literaturmuseum im Klopstockhaus

Das Literaturmuseum der Welterbestadt ist im Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) untergebracht. Es vermittelt Ihnen einen Eindruck vom Leben und Werk des Dichters und beleuchtet darüber hinaus zwei weitere wichtige Quedlinburger Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts: Dorothea Christiana Erxleben (1715-1762), die erste deutsche Ärztin, und Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), Pädagoge und Mitbegründer des Schulturnens.

Dauerausstellung Leben und Werk von Friedrich Gottlieb Klopstock I Dauerausstellung

Das Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) wurde 1899 als erstes Museum der Stadt eingerichtet. Die Ausstellung im Obergeschoss des Klopstockhauses gibt tiefe Einblicke in sein Leben und Werk. Klopstock prägte mit der Erweiterung der poetischen Sprache und Verskunst die neuen literarischen Strömungen seiner Zeit maßgeblich. Sein episches Schaffen ("Der Messias") und seine Lyrik (Oden, Hymnen, Elegien, Lieder) markieren eindrucksvoll einen Wendepunkt in der Dichtungsgeschichte und werden als ein Fundament gesehen, auf welchem die klassische deutsche Literatur aufbauen konnte und durch das spätere Dichtergenerationen wesentliche Anregung erhielten. Anhand zahlreicher Erstausgaben, Briefe und Bildnisse des Dichters und seiner Zeitgenossen können Sie in die literarische Welt des 18. Jahrhunderts eintauchen.

 

Wie der Körper zur Sprache kommt. Klopstock, Erxleben und GutsMuths im papiernen Zeitalter I seit 2019

Der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, die Ärztin Dorothea Christiana Erxleben und der Pädagoge Johann Christoph Friedrich GutsMuths leisteten jeweils einen folgenreichen Beitrag zur Aufklärung. Alle drei lebten in Quedlinburg, alle drei befassten sich auf je eigene Weise mit dem Thema „Körper“ und alle drei repräsentieren dabei zugleich die Zeitspanne von der Früh- bis zur Spätaufklärung. Im Klopstockhaus Quedlinburg werden diese drei Personen vorgestellt und dabei miteinander ins Verhältnis gesetzt. Jedem der drei AkteurInnen ist eine eigene Ausstellungsfläche im Haus gewidmet, die im Hinblick auf das Thema des Körpers im Werk Erxlebens, GutsMuths' und Klopstocks akzentuiert ist. Die traditionell ideengeschichtliche Perspektive auf die Aufklärung wird im Klopstockhaus verschoben auf die Debatte um den optimierbaren Körper und den bewegten Leib. Dabei rückt zugleich die materielle Seite dieser Epoche in den Vordergrund, die sich selbst nicht allein über die durchschlagende Idee der „Aufklärung“, sondern auch als „papiernes Zeitalter“ beschrieben hat.

Weitere Informationen zum Klopstockhaus findet ihr auf unser Website.

 


Gefängnisbau in der Weberstraße

Gelände der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Harz e.V.
Weberstraße 22 | 06484 Quedlinburg

Zugang auf der Rückseite des Gebäudes
Montag bis Freitag | 10:00 - 12:00 Uhr (oder nach Vereinbarung) geöffnet
Ulli Teschner (0174 8183661) & Peter Horst (0171 3730519)

"vom Loch bis zum Knast" | Dauerausstellung

Gefängnis in der Weberstraße | Foto: Nico Reischke

Die Tafel der AWO Quedlinburg und der Heimatverein Ditfurt e. V. lassen in der obersten Etage das Gefängnis (Nutzung von 1846 bis 1972) wieder lebendig werden. Dazu bietet euch sowie für Schulklassen und Reisegruppen die Möglichkeit für Besichtigungen oder auch Führungen.

In der Ausstellung im ehemaligen Gefängnis könnt ihr die spannende Rechtsgeschichte Quedlinburgs entdecken, die sich bis in die Zeit der DDR erstreckt. Ihr erfahrt nicht nur, wie sich das Rechtssystem und die Gefängnisbedingungen im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, sondern bekommt auch eindrucksvolle Einblicke durch Zeitzeugenberichte. Diese geben euch einen persönlichen Zugang zu den Ereignissen und zeigen, wie politische und soziale Umstände das Leben der Gefangenen prägten. So könnt ihr die Entwicklung der Rechtsprechung und ihre Auswirkungen auf die Menschen hautnah nachvollziehen.


Wipertikirche

Der Bereich um die heutige Kirche St. Wiperti war ursprünglich der Königshof und damit die Keimzelle der Ottonenherrschaft. Um 950 wurde hier eine kreuzförmige Basilika errichtet, in die 1020 die heute noch erhaltene Krypta eingebaut wurde.

Ottonenland Sachsen-Anhalt | Dauerausstellung

(weitere Informationen zur Ausstellung werden in Kürze ergänzt)


Finkenhäuschen | Finkenherd 1/2

Das Haus Finkenherd 1/2 ist ein aus dem Spätmittelalter stammendes, seit den 1970er Jahren denkmalgeschütztes Gebäude in der Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH nutzt das Gebäude heute als kleine Tourist-Information für Besucher der Stiftsbergs.

Ausstellung zur Quedlinburger Saatgutgeschichte | Dauerausstellung

Die IG Saatguttradition zeigt im Quedlinburger Finkenhäuschen ihre neugestaltete Ausstellung zur Saatzuchthistorie Quedlinburgs. Diese widmet sich der regional, national und international bedeutenden Geschichte der Pflanzenzüchtung sowie des Samenbaus und -handels in Quedlinburg.

Die Ausstellung wurde von der Interessengruppe Saatguttradition im Kultur- und Heimatverein Quedlinburg e.V. in Zusammenarbeit mit Herrn A. Seifert, Lehrer an der Berufsschule J.P.C. Heinrich Mette Quedlinburg, konzipiert und realisiert.

Auf sechs Tafeln werden die wichtigsten historischen Entwicklungsetappen der Quedlinburger Saatzucht und Saatgutwirtschaft präsentiert. Ein Übersichtsplan des Stadtgebiets zeigt historische und gegenwärtige Standorte von Saatgutbetrieben und Zuchtgärten.

Ausgewählte Exponate historischer Saatguttechnik veranschaulichen das Thema. Begleitend laufen auf einem Monitor ein historischer Imagefilm der Gebrüder Dippe AG und eine Präsentation zum Julius Kühn-Institut sowie zu heutigen Saatzuchtunternehmen in Quedlinburg.


Fachwerkmuseum im Ständerbau

Das Fachwerkmuseum im Ständerbau zeigt die Entwicklung der Fachwerkbaukunst in Quedlinburg über sechs Jahrhunderte. Es ist in einem Hochständerbau untergebracht, der Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut wurde und das einzige komplett erhaltene Haus dieser Bauform ist.

Ausstellung zur Fachwerk-Baukunst I Dauerausstellung

© Städtische Museen Welterbestadt Quedlinburg, F. Wenzel

Quedlinburg ist eine Fachwerkstadt: seit 1994 ist der Häuserbestand der Alt- und Neustadt mit dem UNESCO Weltkulturerbe Titel ausgezeichnet und geschützt. In der Ausstellung wird die Entstehung der Stadt und die Entwicklung verschiedener Stile der Fachwerkbauweise am Beispiel Quedlinburgs und anderer Harzstädte erläutert. Das Besondere: das Museum selbst ist ein einzigartiges Ausstellungsstück. Das Gebäude ist ein Hochständerbau von 1325. Ein Großteil der Bausubstanz ist erhalten, der Rest ist originalgetreu restauriert. Es ist eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Fachwerkhäuser Quedlinburgs und Zeugnis einer untergegangenen mittelalterlichen Hauslandschaft. Hier können Sie Beispiele von mittelalterlichem Zimmerhandwerk sehen an behauenen Balken, Holzverbindungen und geschnitzten Zierelementen. Exponate wie z. B. Fachwerkmodelle ermöglichen ein tiefes Verständnis der Fachwerkbauweise. Ausgestellte originale Bauteile von ehemaligen Quedlinburger Häusern bewahren die Handwerkskunst der Vergangenheit. Mittelalterliche Werkzeuge veranschaulichen die harte Arbeit der Zimmermänner.

Weitere Informationen zum Fackwerkmuseum findet ihr auf unser Website.


Harzverband

Hohe Straße 6, 06484 Quedlinburg

Montag–Donnerstag | 08:00–15:30 Uhr
Freitag | 08:00–13:00 Uhr
Samstag & Sonntag: geschlossen

Eintritt: frei

Weiter Informationen unter: https://harzregion.de/

Dauerausstellung

Ausstellung Harzverband | Harzverband e. V.

Der HARZVERBAND e.V. als Träger des Süd-Teils vom UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen und des Naturparks Harz lädt immer wochentags in seine kleine Dauer-Ausstellung ein. Hier wird die Vielfalt des Harzes deutlich – immerhin gibt es im Gebiet des Geoparks und des Naturparks uralte Gesteine und mystische Felsformationen, markante Geopunkte mit Schauhöhlen, Besucherbergwerken oder Schlössern, bis hin zu seltenen Pflanzen- und Tierarten zu erleben.

 Besucherinnen und Besucher erfahren, was die „Quadratmeile der Geologie“ besonders macht, warum der weltweit erste Ranger aus dem Harz stammt, wie das geologische Profil des Harzvorlands aussieht und welche Bedeutung Natura 2000 für den Schutz unserer Landschaft hat. Mit dem Rauhfußkauz, dem Maskottchen des Geoparks, lassen sich an einer interaktiven Station spielerisch die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen entdecken.

Den Naturpark Harz und den Geopark, übrigens der größte UNESCO Global Geopark Europas, gibt es auch in verschiedenen Prospekten zu entdecken – einfach vorbeikommen und mitnehmen! Wer die Ausstellung besucht, sollte sein Stempelheft nicht vergessen: Hier wartet ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel auf die Gäste.


Alte Elementarschule Gernrode

Die „Alte Elementarschule“ ist eine der ältesten erhaltenen Elementarschulen Deutschlands von 1533. Der Gernröder Kulturverein „Andreas Popperodt e.V.“  erwarb das verfallene Gebäude und restaurierte es mit viel Aufwand. Heute werden Führungen durch das Haus angeboten. Ihr könnt aber auch eine Unterrichtsstunde im historischen Klassenzimmer erleben, Kunstausstellungen, Ausstellungen zur Stadt- und Schulgeschichte, die ständige Ausstellung „Mineralien des Harzes“, Märchenstunden am Kachelofen mit Bratäpfeln, kulturelle Veranstaltungen sowie verschiedenste Lesungen und Vorträge.

 


Stiftskirche St. Cyriakus

Mitte des 10. Jahrhunderts tauchte die Rodung Geronisroth erstmals als Begriff auf. Belegt ist, dass im Jahr 961 König Otto I. das kurz vorher gegründete Stift Cyriakus unter seinen Schutz nahm. Bis heute ist die ottonische Stiftskirche St. Cyriakus das Wahrzeichen Gernrodes und beeindruckt mit einer der ältesten Hallen-Krypten Deutschlands, einem byzantinischen Langhaus und einer der ältesten erhaltenen Nachbildungen des Grabes Christi nördlich der Alpen. Nach seiner Zeit als fürstlicher Dom wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts das Stiftsgebäude zum "Schloss" umgebaut und verlor als Stift seine jahrhundertelange Bedeutung. Heute wird die Kirche als Pfarrkirche und Ort für besondere musikalische Angebote genutzt.

 

Schleierhaft | Dauerausstellung

Das Frauenstift Gernrode wurde 961 von Markgraf Gero auf dem Gelände seiner Burg gegründet. Die Dauerausstellung zeigt das mittelalterliche Leben der Stiftsdamen im Frauenstift Gernrode vom Beginn der Gründung, Verwaltung des Stifts, die Ausbildung der Kanonissen, Gottesdienst und Gebetsverpflichtungen. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die funktionalen Zusammenhänge des Stiftsleben.

Krippenausstellung - Kunsthandwerk in der Stiftskirche | Dauerausstellung

Krippenausstellung von Hans Hermann Fröde in der Stifskirche Gernrode. Es können für einzelne Krippen Angebote im Pfarramt Gernrode abgegeben werden. Der Erlös wird zur Reparatur der Glockenanlage verwendet.

 


Museum "Anhaltische Harzbahn"

Das vom Freundeskreis Selketalbahn e. V. (FKS) aufgebaute Museum gibt den Besuchern Einblick in die Geschichte des heutzutage als „Selketalbahn“ bekannten Teils des Streckennetzes der Harzer Schmalspurbahnen.

Information zum Museum "Anhaltlische Harzbahn" inkl. aktueller Öffnungzeiten findet ihr auf unserer Website unter Sehenswert - Museen und auf der Vereins-Website.

Dauerausstellung

Ausstellungsraum mit Schienenstücken u. v. m. | Foto: Klaus Gottschling

Die am 7. August 1887 von der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn-Gesellschaft (GHE) eröffnete Strecke Gernrode – Mägdesprung war die erste Bahnstrecke im Harz mit einem Meter Spurweite (Schmalspur). In den Folgejahren erweiterte die GHE ihr Streckennetz, welches als Anhaltische Harzbahn bezeichnet wurde. Der Name „Selketalbahn“ verbreitete sich erst nach 1946. Seit dem Jahr 2006 ist Quedlinburg eine Endstation der Selketalbahn.

Zu sehen sind eisenbahntypische Ausstellungsobjekte von Pappfahrkarten über Dokumente, alte Ansichtskarten, historische Fotos, zig Schienenstücken mit Walzzeichen (Herstellerangabe), Gleisbauwerkzeug, … bis hin zur Dampflok 99 6102 (nicht betriebsfähig).

Am Museum fahren unmittelbar die Züge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nach / von Quedlinburg vorbei.

 


Alte Kirche Bad Suderode

Die Geschichte dieses kleinen wunderschönen Gotteshauses lässt sich leider nur fragmentarisch aus späteren Überlieferungen rekonstruieren. Erstmalig wird Suderode in der von Papst Alexander III. im Jahr 1179 ausgestellten Urkunde erwähnt. Während die Apsis und der massive Turm der Alten Kirche untrüglich romanischer Herkunft sind, haben die kleinen Säulen der Schallöcher sogar ottonischen Charakter.

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