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Risskante

Schlossmuseum

Das in den Räumen des 936 gegründeten reichsunmittelbaren freiweltlichen Damenstiftes untergebrachte Museum vermittelt seinen Besuchern einen Überblick über die Stadt- und Stiftsgeschichte. Es beginnt mit der Ur- und Frühgeschichte, beleuchtet die frühmittelalterliche Besiedlung des Gebietes und zeigt die Entwicklung des Burgberges von der Königspfalz Heinrich I. zum Damenstift bis in das Jahr 1803.

Zu den herausragenden, dort gezeigten Objekten gehören ein bronzezeitlicher Hortfund, die Goldscheibenfibel des 7. Jahrhunderts aus Groß-Orden sowie die Porträts vieler Äbtissinnen und Gemälde großer Romantiker. Um den ausgestellten "Raubgrafenkasten", ein hölzernes Schaugefängnis, ranken sich die Legenden über die Gefangennahme des Grafen Albrecht II. vom Regenstein.

Aus der Frühzeit des Stiftes haben sich im heutigen Kellergeschoss des Renaissanceschlosses drei Räume erhalten, die zu der ältesten profanen Bausubstanz in Sachsen-Anhalt zählen. Hier ist eine Ausstellung zur Herrscherdynastie der Ottonen untergebracht, die mit Heinrich I. ihren Anfang nahm.

Die Prunkgemächer der Äbtissinnen bieten einen Einblick in die adlige Wohnkultur des 17. und 18. Jahrhunderts.

Aktuell

Heinrich I. In Quedlinburg.
Sonderausstellung auf dem Quedlinburger Stiftsberg
19. Mai 2019 bis 2. Februar 2020

„Der König ist tot, lang lebe der König“ – so plötzlich ging es vor 1.100 Jahren nicht. Als der sächsische Herzog Heinrich im Jahr 919 in Fritzlar zum König des ostfränkischen Reiches erhoben wurde, war Konrad I. bereits fünf Monate tot.

Diesem historischen Ereignis und der Person Heinrichs I. ist aus Anlass des 1100. Jubiläums der Königserhebung auf dem Stiftsberg in Quedlinburg eine Sonderausstellung in zwei Kapiteln gewidmet. Unter dem Titel „919 – plötzlich König“ beleuchtet der erste Teil im Schlossmuseum die Entwicklung Heinrichs vom sächsischen Herzog zum ersten deutschen König seiner Herkunft.

Der zweite Teil in der Stiftskirche mit dem Titel „Am Anfang war das Grab“ nimmt Heinrichs Tod und sein Nachleben in den Fokus. Die Gründung eines freiweltlichen Damenstiftes zu seinem ewigen Gedenken bildete die wirtschaftliche Keimzelle der Weltkulturerbestadt Quedlinburg. Die Stiftskirche mit ihrem einmaligen mittelalterlichen Kirchenschatz lockt jährlich bis zu 100.000 Besucher an. Erleben Sie die Geschichte von Heinrich I. am authentischen Ort des Geschehens!

Darüber hinaus können Sie sich auch in Quedlinburg und rund um den Harz auf die Suche nach Heinrich I. begeben. Das Korrespondenzortprojekt „KÖNIGSORTE. Auf den Spuren Heinrichs I. in Sachsen-Anhalt“ lädt ein, 13 authentische Schauplätze des Wirkens und Nachlebens dieses Königs zu entdecken.

www.heinrich2019.de

Das lebende Buch

Eintrittspreise

Stiftsbergticket:

  • Erwachsene: 9.50 €
  • Kinder (bis 18 Jahre): frei
  • Ermäßigung: 7.50 €
  • Gruppen: 8.50 €

Kombitickets:

Das Stiftsbergticket berechtigt bis zum 02.02.2020 zum einmaligen Besuch von Schlossmuseum, Stiftkirche, Krypta und Sonderausstellung zu König Heinrich I.

Öffnungszeiten

April bis Oktober:

  • Di - So: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

November bis März:

  • Di - So: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr (letzter Einlass 60 min vor Schließung)

Das Museum ist am 24.12, 25.12. sowie am 01.01. geschlossen.

Führungen:

  • Ostern bis Oktober, samstags und sonntags jeweils 14.00 Uhr
  • 1., 2. und 3. Adventssamstag und Adventssonntag jeweils 14.00 Uhr

Führungsanfragen bitte per E-Mail.

Eine Spende wird erbeten.

Barrierefreiheit :

Das Schlossmuseum ist nicht rollstuhlgerecht. Eine Fahrt mit dem eigenen Pkw zum Schloss ist nicht möglich.

Kontakt

Schlossberg 1
Tel. 03946 / 905681

E-Mail:

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