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Risskante

Museen

Quedlinburgs Museumslandschaft ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Entdecken Sie die Geschichte der Stadt und ihre Persönlichkeiten in den drei städtischen Museen oder wandeln Sie auf den Spuren der Reformation.

Schlossmuseum

Auf dem eindrucksvoll die Welterbestadt Quedlinburg überragenden Stiftsberg erhebt sich neben der Stiftkirche St. Servatius das Quedlinburger Schloss. In seinen Räumen ist das Städtische Museum der Welterbestadt untergebracht. Es bietet Ihnen einen Überblick über die Entwicklung der Region, des Stifts und der Stadt, beginnend mit der Ur- und Frühgeschichte. In dem Schlossgebäude selbst finden Sie mit dem im Kellergeschoss erhaltenen ottonischen Gewölben aus dem 10. Jahrhundert nicht nur die älteste Profanarchitektur Sachsen-Anhalts, sondern es erlaubt auch eine Zeitreise durch die Jahrhunderte von den Ursprüngen des Damenstiftes (936) über die Prunkgemächer im Obergeschoss bis zu seiner Auflösung im Jahre 1803.

Klopstockhaus

Das Literaturmuseum der Welterbestadt ist im Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) untergebracht. Es vermittelt Ihnen einen Eindruck vom Leben und Werk des Dichters und beleuchtet darüber hinaus zwei weitere wichtige Quedlinburger Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts: Dorothea Christiana Erxleben (1715-1762), die erste deutsche Ärztin, und Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839), Pädagoge und Mitbegründer des Schulturnens.

Fachwerkmuseum im Ständerbau

Das Fachwerkmuseum im Ständerbau zeigt die Entwicklung der Fachwerkbaukunst in Quedlinburg über sechs Jahrhunderte. Es ist in einem Hochständerbau untergebracht, der Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut wurde und das einzige komplett erhaltene Haus dieser Bauform ist.

Lyonel-Feininger-Galerie - Museum für grafische Künste

Die Galerie verfügt mit der Sammlung Dr. Hermann Klumpp über einen der umfangreichsten Bestände an Druckgrafik von Lyonel Feininger. Sie wurde als Lyonel-Feininger-Galerie 1986 gegründet. Damit entstand in Quedlinburg ein Spezialmuseum für die Klassische Moderne. Neben dem prominenten Kernbestand entwickelt sich die Galerie seit 2014 zu einem „Museum für grafische Künste“. Sie zeigt mit Sonderausstellungen hochkarätige Grafik aus allen Epochen.

Münzenbergmuseum

An den noch erhaltenen Mauern der Kirche St. Marien auf dem Münzenberg in Quedlinburg können Sie alle Elemente einer ottonischen Basilika mit Apsis, Querhaus, dreischiffigem Langhaus und Westbau erkennen.

Das 986 gegründete Benediktinerinnenkloster bestand bis 1536 und wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten zu profanen Zwecken genutzt und mit zwölf Wohnhäusern über- und umbaut.

2015 erfolgte, nach zwanzigjähriger Erschließung der Anlage, die offizielle Eröffnung des Museums, so dass nun die Westkrypta, die Ostkrypta, Teile des Mittel- und der Seitenschiffe, die Nonnenempore und die archäologisch gesicherte mittelalterliche Begräbnisstätten vor dem südlichen Seitenschiff zu besichtigen sind.

Alte Elementarschule Gernrode

Die „Alte Elementarschule“ ist vermutlich die älteste Elementarschule Deutschlands von 1533. Der Gernröder Kulturverein „Andreas Popperodt“ e.V. erwarb das verfallene Gebäude und restaurierte es mit viel Aufwand. Heute werden Führungen durch das Haus angeboten. Sie können aber auch eine Unterrichtsstunde im historischen Klassenzimmer erleben, Kunstausstellungen, Ausstellungen zur Stadt- und Schulgeschichte, die ständige Ausstellung „Mineralien des Harzes“, Märchenstunden am Kachelofen mit Bratäpfeln, kulturelle Veranstaltungen sowie verschiedenste Lesungen und Vorträge.

Garnisonmuseum Quedlinburg

In zehn Ausstellungsräumen, die von den Mitgliedern des Garnisionsvereins liebevoll gestaltet wurden, wird die fast 300-jährige Garnisonsgeschichte der Welterbestadt Quedlinburg und ihrer Umgebung, mit den hier stationierten Truppenteilen von 1698 bis 1993 aufgearbeitet und die Tradition dieser gepflegt sowie deren Geschichte und das Leben erforscht und dargestellt.

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