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Risskante

Wandern im Harz

Selketal-Stieg

© Jürgen Meusel

Wer pure Natur genießen, abwechslungsreiche Landschaften ausgiebig bewundern und lebendige Geschichte erfahren will, der mache sich auf den Weg zum Selketal-Stieg. Der 69 km lange Wanderweg beginnt in Stiege, am Bahnhof der Selketalbahn. Nach einigen Kilometern erblickt die Selke das Tageslicht. Hinter dem Albrechtshaus ist das Herzogtum Anhalt zu Ende. Der Selketal-Stieg führt weiter durch das Naturschutzgebiet Oberes Selketal zum Mühlteich in Güntersberge. Strassberg steht für eine lange Bergbautradition. Als Nächstes wird Alexisbad erreicht, dem ersten Badeort Anhalts. Hier beginnt der Klippenweg. Er verbindet mehrere Felsformationen. Erinnerungsstätten und Aussichtspunkte lassen immer wieder Neues und Geschichtliches entdecken. Auf dem Pionierweg geht es durch einen Tunnel zur Mägdetrappe. Von hier lässt sich das Selketal aufwärts in seiner ganzen Schönheit betrachten. Durch die Herstellung eiserner Kunstwerke wurde Mägdesprung im 19. Jh. weit über den Harz hinaus bekannt. Die Selketalbahn verlässt hier das Tal und schnauft über die Berge in Richtung Gernrode bis nach Quedlinburg. Am Carlswerk vorbei führt der Weg durch die engste Stelle des Tales. Bei der Selkemühle bietet sich ein Abstecher zur Burgruine Anhalt an. Das Tal wird nun weiter und zeigt sich von seiner lieblichen Seite. Auf 8 km führt der Weg durch ein Naturschutzgebiet mit einzigartiger Flora und Fauna. Das nächste Ziel könnte Burg Falkenstein sein, verbunden mit einem kurzen steilen Aufstieg. Der Selketal-Stieg führt weiter nach Meisdorf mit seinem Barockschloss. Nun geht der Weg nach Ballenstedt, stets mit einem weiten Blick in das Harzvorland und auf beeindruckende Sandsteinfelsen. Schloss und Schlosspark Ballenstedt laden zum Verweilen ein. Vorbei am Gartendenkmal Roseburg geht es entlang des Harzrandes bis nach Gernrode. Die mehr als 1.000 Jahre alte Stiftskirche St. Cyriakus ist seit der Zeit der Ottonen nahezu unverändert. Der Panoramaweg führt nach Bad Suderode und weiter in Richtung Quarmbeck. Bald erscheint der Schlossberg von Quedlinburg mit der erhabenen Stiftskirche im Blickfeld. Durch den Brühlpark geht es in die Altstadt von Quedlinburg – den Endpunkt des Selketal-Stiegs.

Harzer Klosterwanderweg

Klöster waren und sind Schatzkammern der Geschichte, Orte des Wissens und Bewahrens, Stätten des Gebets. Heute finden Sie im im Harz viele gut erhaltene Klöster und Kirchen, teilweise mit bedeutenden Kirchenschätzen.

Auf dem Harzer Klosterwanderweg haben Ihr Körper, Ihr Geist und Ihre Seele die Gelegenheit, Erholung zu finden. Kommen Sie zur Ruhe und entspannen Sie sich auf einer Wanderung mit naturbelassenen Wegen zwischen der Neuwerkkirche Goslar, den Klöstern in Drübeck und Ilsenburg bis zum Marienkloster in Quedlinburg.

Neben kulturhistorischen Schätzen besticht der Weg durch die abwechslungsreiche, malerische Landschaft des Harzes.

Die Tour auf dem Klosterwanderweg startet z. B. am Marienkloster in Quedlinburg und führt weiter durch romantische Mischwälder an der St. Cyriakus Kirche in Gernrode entlang und dann vorbei am Kloster Wendhusen in Thale und an der Bergkirche St. Bartholomäus vorbei entlang des Harzrandes zum Kloster Michaelstein nach Blankenburg.

Die nächste Etappe führt Sie nach Wernigerode, der "Bunten Stadt" am Harz über die sogenannte „Himmelpforte“ im Ortsteil Hasserode. Am Nationalpark Harz entlang geht es über Drübeck bis nach Ilsenburg. Die beiden Klöster Drübeck & Ilsenburg an der Straße der Romanik beeindrucken mit ihrer gut erhaltenen Bausubstanz, die auch Kulisse für Filme wie "Die Päpstin" waren.

Am Grünen Band, im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet, verbindet der Weg im weiteren Verlauf Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Er führt durch das Eckertal, vorbei am Erlebnisbauernhof Hasenbalg mit Waldcafé, nach Stapelburg und Abbenrode. Als Hintergrundkulisse thront immer der Brocken (1141 m) weit sichtbar über der Mittelgebirgslandschaft. Genießen Sie die ursprüngliche Landschaft auf Ihrem weiteren Weg von Abbenrode nach Lochtum und Kloster Wöltingerode bei Vienenburg.

Auch ein Start von Goslar aus ist möglich. Die Wanderung führt dann zunächst nach Grauhof, weiter über Wöltingerode zu den Stationen Ilsenburg und Drübeck und möglicherweise weiter bis nach Wernigerode und Blankenburg sowie Thale.

Noch viel mehr

Egal ob entlang der Bode zur Teufelsmauer oder auf dem Wartenrundweg. Rund um Quedlinburg gibt es verschiedene Wanderziele, bei denen das Auto gern stehen bleiben kann. Das Team der Quedlinburg-Information berät Sie gern zu den unterschiedlichen Möglichkeiten. Natürlich gibt es auch das passende Kartenmaterial vor Ort zu erwerben. Eine kleine Auswahl können Sie auch direkt in unserem Online-Shop bestellen: » zum Webshop

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